Ausflugsziele in Fehrbellin und Linum

  • Hakenberger Siegessäule zur Schlacht von Fehrbellin
  • Storchendorf Linum
  • Flugplatz Fehrbellin
  • Brandenburg-Preußen Museum Wustrau

Kurz vor Fehrbellin, in Hakenberg, erhebt sich am Ende einer Allee das von 1875 bis 1879 erbaute Denkmal zur Schlacht bei Fehrbellin. Es wurde zu Ehren des Großen Kurfürsten, der von hier aus die siegreiche Schlacht gegen die Schweden führte, errichtet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg schuf der Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640-1688) erstmals ein stehendes Heer und erkämpfte die Souveränität Brandenburgs. 1675 fiel ein 11.000 Mann starkes schwedisches Heer in Brandenburg ein. Friedrich Wilhelm, der gerade in Holland kämpfte, zog eilig dem Heer entgegen. Die Schweden hatten sich südlich von Hakenberg eingegraben. Der Prinz von Homburg startete einen Überraschungsangriff und 5.600 brandenburgische Reiter besiegten 11.000 Schweden, die seit dem Dreißigjährigen Krieg als unbesiegbar galten. Nach dieser Schlacht wurde Friedrich Wilhelm der Große Kurfürst genannt und die Schlacht wird als ein Wendepunkt der Entwicklung Brandenburg-Preußens zu europäischen Großmacht gewertet. de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Fehrbellin

Die Hakenberger Siegessäule ist mit der Siegesgöttin Viktoria 36 Meter hoch. Eine Wendeltreppe führt zur Plattform, von der man eine gute Sicht auf das Ländchen Bellin hat.

Storchendorf Linum

Linum ist das Ruppiner Storchendorf und liegt ca. eine halbe Stunde von Neuruppin entfernt. Bis zu 18 Storchenpaare nisten hier jährlich und ziehen ihre Jungen auf. Im feuchten Rhinluch finden sie genug Nahrung für sich und ihren Nachwuchs. Am ersten Wochenende im August findet das jährliche das Storchenfest statt.
Das Rhinluch reicht von Kremmen bis nach Neustadt an der Dosse. Nach der letzten Eiszeit hat sich in den Niederungen des Eberswalder Urstromtals eine Niedermoorlandschaft gebildet. Bis vor 350 Jahren war hier ein unzugängliches Gebiet. Unter Friedrich Wilhelm I. – dem Soldatenkönig – wurde das Land entwässert und urbar gemacht. Im 19. Jahrhundert wurde in der Region reichlich Torf für die Berliner zum Heizen gewonnen.

Ein besonderes Naturschauspiel im Rhinluch ist die Kranichrast in Linum. Im Herbst und Frühjahr rasten Zehntausende von Wildgänsen und Kranichen im angrenzenden Teichland, dem größten binnenländischen Kranichrastgebiet Mitteleuropas. Im Teichgebiet stehen mehrere Beobachtungstürme, um das grandiose Schauspiel – der abendliche Überflug der Kraniche und Gänse – zu beobachten.
Ziel des gemeinnützigen Vereins Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. ist es, Natur und Landschaft im Oberen Rhinluch naturschutzgerecht zu entwickeln. Mehr zur Arbeit des Vereins siehe www.oberes-rhinluch.de
In der Storchenschmiede Linum erfährt der Besucher Wissenswertes zu den Störchen und zur Tier- und Pflanzenwelt des Rhinluchs. berlin.nabu.de/projekte/linum

Nützliche Adressen und Ausflug-Tipps

NABU Storchenschmiede Linum, Nauener Straße 54, 16833 Linum

Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau, Eichenallee 7a, 16818 Wustrau
www.brandenburg-preussen-museum.de

Heimatmuseum Fehrbellin zur Stadtgeschichte, Rhinstraße 15, 16833 Fehrbellin

Flugplatz Fehrbellin

Auf dem Flugplatz in Fehrbellin kommen Flugbegeisterte auf Ihre Kosten. Buchen Sie einen Tandemflug oder lernen Sie in der Fliegerschule Fliegen oder Fallschirmspringen. Der Flugplatz steht auch als Verkehrslandeplatz Privatflugzeugen zur Landung oder für Stellplätze zur Verfügung. 16833 Fehrbellin, Flugplatzstraße 3

https://flugplatzfehrbellin.de