Prenzlau am Uckersee

Prenzlau ist nach Schwedt die zweitgrößte Stadt in der Uckermark und Kreisstadt der Uckermark.

1187 wurde Prenzlau erstmalig urkundlich erwähnt. Von der dynamischen Entwicklung der Stadt im 13. und 14. Jahrhundert zeugen noch heute imposanten Wehranlagen und Sakralbauten. Im 16. Jahrhundert wurden in Prenzlau drei Klöster säkularisiert. Der 30jährige Krieg brachte die wirtschaftliche Entwicklung zum Erliegen. Ende des 17. Jahrhunderts konnte sich mit der Ansiedlung von Hugenotten das Handwerk und Gewerbe der Stadt wieder beleben. Französische Kolonisten führten den Tabakanbau ein und entwickelten die Gartenkultur. Es wurden Plantagen mit Maulbeerbäumen zur Seidenraupenzucht angelegt. Ab 1685 war Prenzlau Garnisonsstadt.

Obwohl Prenzlau zum Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört wurde, kann die Stadt noch imposante Sehenswürdigkeiten vorweisen, wie das Dominikanerkloster und die St. Marienkirche, ein Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Sie wurde 1289-1340 erbaut.

Das Dominikanerkloster beherbergt die Sammlung des Kulturhistorischen Museums. Der Klostergarten an der Ostseite wurde mit Kräutern, Blumen und Sträuchern neu gestaltet. www.prenzlau.eu



Wandern in der Uckermark – Uckermärkische Landrunde – 152 km langer Wanderweg startet in Prenzlau. Weitere Tipps zu Prenzlau und Umgebung siehe www.prenzlau-tourismus.de

Dieser kleine YouTube Film vermittelt einen Eindruck aus der Luft von Prenzlau am Uckersee und seiner grünen Umgebung. youtu.be/PD8jnd6lfcc